Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
SHARE expandiert: Mehr als 5.200 Erhebungen in Österreich
SHARE, Europas größte Datenbank für gesunde Alterung, wächst in Österreich auf mehr als 5.200 Erhebungen an und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Intensivierung der Forschung zu Gesundheitsvorsorge und demographischem Wandel.
Die Erhebungen zur vierten Welle von SHARE nähern sich ihrem Ende, und die Vorbereitungen zur Publikation der Daten laufen bereits auf Hochtouren.
Dank Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung konnte die österreichische Stichprobe von SHARE auf mehr als 5.200 Studienteilnehmer ausgeweitet werden, wodurch auch im nationalen Kontext zahlreiche neue Anwendungsmöglichkeiten dieser Forschungsinfrastruktur eröffnet werden. Durch die Vergrößerung der Stichprobe ist es nunmehr möglich, einzelne Bevölkerungsgruppen besser darzustellen sowie Analysen und Prognosen mit verbesserter Präzision durchzuführen. SHARE wird dadurch zu einem unverzichtbaren Instrument der Gesundheits- und Sozialforschung mit dem Ziel der erfolgreichen Bewältigung des demographischen Wandels sowie der Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Personen.
Darüber hinaus werden im Rahmen eines "nationalen Anhangs" zur aktuellen Erhebung Informationen zum Migrationshintergrund sowie zu politischer Verfolgung der Studienteilnehmer erhoben. Damit soll nicht zuletzt auf das aktuell herrschende Informationsdefizit zur gesundheitlichen und sozialen Lage des Bevölkerungsteils mit Migrationshintergrund eingegangen werden. Beide Projekte finden in Kooperation mit dem SHARE Partner der Republik Tschechien, der Akademie der Wissenschaften in Prag statt.
Für alle Interessierten werden bereits jetzt die (automatisch erstellten) Vorab-Versionen der österreichischen Fragebögen zur 4. Welle von SHARE zur Verfügung gestellt: